Donnerstag, 28. März 2013

Container voller frischem Geld? Do It Yourself!

Meine Meinung, dass Geld ein psychologisches und soziales Konstrukt sei, das nur solange funktioniere, wie alle dran glaubten, habe ich ja schon öfter kundgetan. Das da im Zeitalter des Hochfrequenzhandels keine Rückkoppelung an die Realität besteht, außer der hinter der glitzernden Oberfläche verborgenden Ausbeutung von Mensch und Natur, wird ja niemand bestereiten wollen, der fähig ist zu sehen, dass 1 + 1 nicht 3 ist. Geld ist also im Grunde ein hochgradig magisch-alchemistisches Produkt.


Egal, gerade habe ich die Bilder von Containern mit frischen Geld gesehen, die in Zypern eintrafen. Was ne Farce. Wichtig sind doch die Bits und Bytes und nicht diese medienwirksamen Bilder.

Ich habe jedenfalls angefangen, mein eigenes Geld in Handarbeit herzustellen - ich fand ja schon immer die Geschichte von Pablo lustig. Kurz Krikelkrakel auf Serviette und das Essen war bezahlt. Urban Legend hin oder her. Jedenfalls ist mein Geld DIY und steht unter Creative Commons Lizenz als Non Commercial Share Alike und ist bei mir für "Pay What You Want" plus Porto zu haben.

Schwierig stellt sich bisher der Versuch heraus im Kaufladen damit zu bezahlen: "Michael nehmen wir das auch?" "Nein. Ist aber schön. Aber gute Idee, Geld selbst zu drucken." ""Machen die Anderen ja auch. Ist übrigens nicht gedruckt, sondern Handarbeit."
Im Nächsten Laden hieß es dann an der Kasse, als ich einen Zehner hinhielt: "Reicht das?" "Ne, das reicht nicht." "Reicht ein Hunderter?" "Nein. Das nehmen wir nicht."

Warum eigentlich nicht?

Also, denkt mal drüber nach euer eigenes Geld zu machen und damit zu bezahlen. ansonsten genießt das Wetter, ganz langsam kommt er geschlichen der Frühling.

Kommentare:

  1. Kann man mit dem selbstgemachten Geld auch deine Bilder bezahlen?

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  2. wenn mir das selbstgemachte geld gefällt: sicher.

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  3. Olli, ich liebe Deine Ideen...und Deinen Sinn für Humor.

    Einen ganz ganz kostenlosen Gruß aus Trier,

    ebenfalls eine Künstlerin

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